Ausgepöppelt im Impuls

Spielen ist für mich mehr als nur ein Zeitvertreib. Natürlich geht es um Regeln, Karten, Würfel und Punkte. Aber mindestens genauso wichtig ist das, was rund um den Spieltisch passiert: Menschen kommen miteinander ins Gespräch, lachen gemeinsam, fiebern mit und erleben etwas zusammen.
Genau darum geht es auch in der aktuellen Ausgabe von „Impuls.“, der Zeitschrift der Evangelischen Jugend Köln und Region. Die Ausgabe steht unter dem Titel „Spielraum – Warum Spielen mehr ist als Zeitvertreib“ und beschäftigt sich auf ganz unterschiedliche Weise mit dem Thema Spielen.
Mit dabei ist auch ein Beitrag über mich und Ausgepöppelt.

Pfarrer, Blogger, Spieler

Unter dem Titel „Pfarrer, Blogger, Spieler“ geht es um die verschiedenen Bereiche, in denen Brettspiele für mich eine Rolle spielen.
Da ist natürlich Ausgepöppelt. Hier schreibe ich über neue Spiele, Rezensionen und alles, was rund um unser Hobby passiert. Gleichzeitig begegnet mir das Spielen aber auch in meiner Arbeit als Pfarrer.
Denn ein Spieltisch kann ein erstaunlich guter Ort für Begegnungen sein. Man muss nicht erst lange nach einem Gesprächsthema suchen oder sich bereits gut kennen. Man setzt sich zusammen, erklärt ein Spiel und schon entsteht etwas Gemeinsames.
Genau diese Erfahrung steckt auch hinter den Spieleabenden, die ich immer wieder anbiete. Menschen mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen kommen zusammen, lernen neue Spiele kennen und verbringen gemeinsam einen Abend.
Manchmal ist ein Spiel eben mehr als nur ein Spiel.

Fünf Spiele für größere Gruppen

Für die Ausgabe durfte ich außerdem fünf Gesellschaftsspiele empfehlen, die sich besonders gut für größere Gruppen eignen.
Meine Auswahl fiel auf Just One, Hitster, Codenames, Flip 7 und Die Werwölfe von Düsterwald.
Dabei ging es mir weniger darum, die spielerisch anspruchsvollsten Titel auszuwählen. Viel wichtiger war die Frage: Welche Spiele schaffen es, eine Gruppe schnell zusammenzubringen?
Bei „Just One“ entstehen aus wenigen Begriffen immer wieder überraschende Ideen. „Hitster“ sorgt schnell dafür, dass gemeinsam gesungen, geraten und über Musik diskutiert wird. Bei „Codenames“ zeigt sich, wie unterschiedlich wir eigentlich denken können. „Flip 7“ lebt vom gemeinsamen Mitfiebern und der Frage, wer vielleicht doch noch eine Karte zieht. Und „Die Werwölfe von Düsterwald“ zeigt seit vielen Jahren, wie schnell aus einem einfachen Spiel eine gemeinsame Geschichte entstehen kann.
Genau solche Spiele mag ich besonders in größeren Gruppen. Sie funktionieren nicht nur über ihren Mechanismus, sondern vor allem über die Menschen am Tisch.

Eine Ausgabe rund ums Spielen

Auch abseits meines Beitrags lohnt sich ein Blick in die Ausgabe. Das Heft beschäftigt sich mit ganz unterschiedlichen Formen des Spielens , von Brettspielen über Rollenspiele und Sammelkartenspiele bis hin zu digitalen Spielen.
Damit wird schnell deutlich, wie vielfältig Spielen heute ist und welche Rolle es in Gemeinschaft, Jugendarbeit und Freizeit spielen kann.
Wer also einmal eine etwas andere Perspektive auf unser Hobby werfen möchte, kann gerne einen Blick in die aktuelle Ausgabe von „Impuls.“ werfen.
Und wer auf den Seiten 28 und 29 landet, findet dort vielleicht ein bekanntes Gesicht.

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